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AIDS: Lebenserwartung in Afrika

In einigen Ländern wirkt sich HIV/ AIDS verheerend auf die Lebenserwartung aus. In den frühen 50er Jahren des 20. Jahrhunderts lag die durchschnittliche Lebenserwartung im südlichen Afrika bei 44 Jahren. Anfang der 90er Jahre war sie auf durchschnittlich fast 60 Jahre gestiegen.

Experten rechnen damit, dass dieser Fortschritt durch AIDS wieder zunichte gemacht wird. Ein Kind, das zwischen 2005 und 2010 im südlichen Afrika das Licht der Welt erblickt, wird voraussichtlich nicht älter als 45 Jahre werden.

95 Prozent der HIV-Infizierten leben in Entwicklungsländern, mehr als zwei Drittel allein in Afrika.

Vor allem im südlichen Afrika wirkt sich die tödliche Immunschwächekrankheit verheerend auf die Lebenserwartung der Bevölkerung und ihre wirtschaftliche Situation aus.

Innerhalb von zehn Jahren sank die Lebenserwartung von 63 auf 45. Täglich infizieren sich 1700 Menschen an HIV.
Jeder fünfte Südafrikaner ist HIV-positiv, das heißt, trägt den HIV-Virus in sich. 40% aller Frauen zwischen 20 und 29 sind bereits an Aids erkrankt, was bedeutet, dass die Krankheit ausgebrochen ist.

In Afrika südlich der Sahara fehlen (lt. UNAIDS) in einigen Ländern inzwischen bis zu 50% der bäuerlichen Bevölkerung, Äcker bleiben unbestellt, die Unterversorgung der Bevölkerung wird laufend schlimmer.